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Geschichte
Das Institut für Biotechnologie war einer der ersten interdisziplinären Forschungseinrichtungen seiner Art in Deutschland. In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde es damals als Institut für Gärungsgewerbe gegründet und am Standort Seestrasse in Berlin-Wedding gebündelt.
Seit 1903 konnten sich Studierende an der königlichen Landwirtschaftlichen Hochschule einschreiben. Diese ging später in der heutigen Humboldt-Universität auf. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Institut auf Grund der Teilung Berlins in die Technische Universität in West-Berlin integriert.
Seit den späten 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Bezeichnung Biotechnologie in den Institutsnamen integriert, um der gestiegenen Bedeutung dieses Feldes in Forschung und Lehre gerecht zu werden.
Seit den frühen 80er Jahren entstand aus den ingenieurwissenschaftlichen Schnittstellen in Forschung und Lehre der Biotechnologie das Fachgebiet Bioverfahrenstechnik. Hatte man sich in den ersten Jahren vor allem mit Themen wie Stofftransport, Kinetik und Reaktorentwicklung befasst, verschob sich der Schwerpunkt nach und nach hin zu Prozessoptimierung und Modellierung.
Heute reflektieren die Aktivitäten am Fachgebiet Bioverfahrenstechnik den gestiegenen Bedarf an der Lösung interdisziplinärer Fragestellungen zwischen den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Medizin.

