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TU Berlin

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Gemeinsames Labor für Bioelektronik

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Zwischen Mikroelektronik und Biotechnologie hat in den letzten Jahren ein Konvergenzprozess begonnen, der beide Wissenschaften enger zusammenführt. Der Prozess speist sich vor allem daraus, dass in beiden Wissensgebieten Methoden zur Aufklärung von nanoskaligen Strukturen, ihrer Beeinflussung und Nutzung entwickelt und weiter verfeinert werden. Ausgehend von dieser Konvergenz hat sich das neue Fachgebiet der Bioelektronik formiert, das mit der Integration elektronischer Systeme in biologischen Umgebungen befasst ist und die Wechselwirkung zwischen diesen verschiedenen Materialwelten untersucht. Die wichtigsten Entwicklungen finden zurzeit auf dem Gebiet der Biosensorik statt, wo es die zunehmende Miniaturisierung ermöglicht, Mikrosensoren in biologische oder biotechnologische Systeme einzuführen.

Um der aktuellen Entwicklung gerecht zu werden, wurde von der TU Berlin und dem IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in 2012 das Gemeinsame Labor für Bioelektronik gegründet.

 

Das Bild wurde einer kürzlich erschienen Übersichtsarbeit entnommen: „Technologiemodule des IHP für die Lebenswissenschaften”. Der Artikel beschreibt in für Lebenswissenschaftler verständlicher Weise die moderne Halbleitertechnologie und Bioelektronikprojekte, die in den letzten Jahren vom IHP und Partnerinstitutionen durchgeführt wurden.

 

 

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