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TU Berlin

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Gemeinsames Labor für Bioelektronik

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Zwischen Mikroelektronik und Biotechnologie hat in den letzten Jahren ein Konvergenzprozess begonnen, der beide Wissenschaften enger zusammenführt. Der Prozess speist sich vor allem daraus, dass in beiden Wissensgebieten Methoden zur Aufklärung von nanoskaligen Strukturen, ihrer Beeinflussung und Nutzung entwickelt und verfeinert werden. Ausgehend davon hat sich das neue Fachgebiet der Bioelektronik formiert, das mit der Integration elektronischer Systeme in biologischen Umgebungen befasst ist und die Wechselwirkung zwischen beiden Materialwelten untersucht. Die wichtigsten Entwicklungen finden bei Biosensoren statt, wo es die zunehmende Miniaturisierung ermöglicht, Mikrosensoren in biologische oder biotechnologische Systeme einzuführen.

Um der aktuellen Entwicklung gerecht zu werden, haben die TU Berlin und das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik das Gemeinsame Labor für Bioelektronik gegründet. Das gezeigte Bild wurde der kürzlich erschienen Publikation "Prolonged Corrosion Stability of a Microchip Sensor Implant during In Vivo Exposure" entnommen und zeigt eine allgemeine Chip-Architektur (oben) und einen mikroelektronischen Viskosimeter-Chip, der als Glukosesensor funktioniert.

Zurzeit sind keine Stellen am Gemeinsamen Labor ausgeschrieben.

 

 

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