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TU Berlin

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Verbundprojekt FENA

Lupe

 
Fischmehl- und -öl Ersatzstoffe für eine nachhaltige Aquakultur

 

Kontakt: Dr. Friederike Hillig, Dr. Stefan Junne, Arbeitsgruppe Scale up und scale down

Lupe

 

 

Hintergrund:

Aquakulturen gewinnen für die Bereitstellung ausreichender menschlicher Ernährung eine immer gewichtigere Rolle. Ein wesentlicher Bestandteil von Futtermitteln ist Fischmehl und –öl, das aus dem Fang von Kleinfischen gewonnen wird. Dies entzieht den Weltmeeren Nahrung für größere Fische, das ökologische Gleichgewicht wird erheblich gestört.

 

Ziele:

Um die Aquakultur auf eine nachhaltigere Basis zu stellen, hat sich das Verbundprojekt zum Ziel gesetzt, den Fischmehl- und –öl Anteil durch biotechnologisch hergestellte Hefen und Algen zu substituieren. Es soll eine effiziente und marktgerechte Herstellung von hochwertigen Ersatzstoffen erreicht werden. Darüber hinaus soll eine nachhaltige Aquakultur zur Produktion von ernährungsphysiologisch hochwertigen und gesunden Fischen sichergestellt werden.

 

Methoden:

Um die beschriebenen Ziele zu erreichen, werden in einem initialen Screening Hefen mit sehr hohem Fettsäureanteil identifiziert und in Hochzelldichtekultur hergestellt. Eine Prozessoptimierung zur Kultivierung heterotropher Algen zur Synthese der im Fischöl enthaltenen, für die Aquakultur essentiellen Fettsäure Docosahexaensäure wird in speziell für marine Kulturen geeignete Bagbioreaktoren durchgeführt. Die Spezifikation des Futtermittels wird durch ein Screening selektierter proteinreicher phototropher Mikroalgen abgerundet. Der Fischfutterzusatz wird schließlich bis zum Pilotmaßstab hergestellt und exemplarisch in der Spätmastphase in der Aquakultur getestet. Für ein Höchstmaß an bioaktiver Wirkung werden die Prozesse mittels Analyse phenolischer Inhaltsstoffe überwacht.

 

Durch die Kooperation von Partnern mit langjähriger Erfahrung in der Prozessoptimierung von Hefen und Algen und der Lebensmittelchemie mit Partnern aus der Fischfutterherstellung und Fischzucht sowie durch ein industrielles Lenkungsgremium wird die konsequente Berücksichtigung der ökonomischen Bedürfnisse für eine wirtschaftliche Verwertung sichergestellt.

 

Partner:

Technische Universität Berlin (Koordinator)

Fachgebiet Bioverfahrenstechnik

Fachgebiet Angewandte Mikrobiologie und Genetik

Institut für Getreideverarbeitung IGV GmbH, Nuthetal

Abteilung Biotechnologie

Universität Hamburg

Institut für Lebensmittelchemie

Institut für Binnenfischerei e.V., Potsdam

Spezialfuttermittelwerk Beeskow GmbH - Vitafeed, Beeskow

MareNutrica GmbH, Niendorf

 

Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne:

Dr. Edeltraud Mast-Gerlach ()

Innovationszentrum Technologien für Gesundheit und Ernährung (IGE),

TU Berlin

 

Dr. Stefan Junne ()

FG Bioverfahrenstechnik, TU Berlin

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